Der Nebel – Freund oder Feind

Mein Sonnensegler Blog entwickelt sich so langsam zum „Sonntags-Blog“. Vielleicht weil in den sonntagmorgendlichen frühen Stunden die Welt noch so still ist und Gedanken so völlig losgelöst von äußeren Einflüssen umherwandern können. 

Solch dicke Nebel haben sogar wir hier am Bodensee selten…

Und meine Gedanken lassen sich auch von einem so dicken Nebel nicht aufhalten und wandern völlig frei am Sonntag morgen umher.

Fast kann ich den Hund, der gerade nur 4 Meter vor mir her läuft, nicht mehr sehen. Auf der kurzen Autofahrt hinter unserem Dorf hoch auf die Hochebene, bin ich tastend mit maximal 40 kmh unterwegs gewesen. Natürlich auch deswegen, weil am Sonntagmorgen und dann noch bei diesem „Bäh-da-geh-ich-heut-nicht-raus“ Wetter kein vernünftiger Mensch unterwegs war und mir ein wenig „vorgeleuchtet“ hätte.

Ausser „Hündeler“. So nennen sie hier in der Ostschweiz einen Mensch mit Hund. Die sind halt immer unterwegs. Nebel, Kälte, Regen, Schnee – egal.

Und natürlich bin ich „Hündeler“. Und so habe ich heute morgen, als ich in diesen galaktisch dicken Nebel eingetaucht bin, zwei völlig unabhängige Gefühle wahrgenommen. 

Ein Stückchen weiter und ich hätte den Hund an den Nebel „verloren“

Menschen haben Angst vor Nebel. Zugegeben: Früher hatte ich auch Angst. Obwohl ich nicht genau definieren konnte warum. Ich denke, das geht vielen so.

Eine schleichende, undefinierbare Angst vor etwas. Nebel versperrt mir den freien Blick. Ich weiss nicht was auf mich zukommt. Was verbirgt sich wohl im Nebel und was kommt wohl dahinter?

Was erwartet mich?

Am liebsten würden wir in den Nebel hineinrufen: He! Ist da jemand im Nebel. Und bist Du Freund oder Feind?

Ich bin nicht klar

Geht uns das mit der „inneren Klarheit“ genauso? Haben wir hier nicht auch mal ab und zu einen „inneren Nebel“? Wir laufen durch unser Leben und haben diffuse Ängste. Vor allem davor, was uns treffen könnte. Vor allem, was uns angetan werden könnte. Vor allem, was uns Schreckliches widerfahren könnte.

Wir können das alles aber nur erahnen. Wenn ich in mir nicht völlige Klarheit über mich selbst habe – bin ich in meinem inneren Nebel sozusagen gefangen.

Was passiert denn, wenn ich in mir klar bin?

Ich habe das am eigenen Leib erfahren. Und dieser Satz passt gerade ausgezeichnet – stelle ich mal so fest beim Schreiben.
Es war ein ganz schönes Stück Arbeit. Aber ich habe meine diversen, diffusen Ängste abgelegt. Nicht einfach mal so. Aber es hat sich gelohnt.

Warum wollte ich das unbedingt? Ich habe irgendwann angefangen zu spüren, dass ich mal hierhin mal dahin wanderte, mal vor diesem, mal vor jenem Angst hatte. Stand was in der Zeitung, bildete ich mir ein, ab sofort davor Angst haben zu müssen. Irgendwann war ich das leid und begriff, dass mich diese ganzen diffusen Ängste buchstäblich am Leben hindern. 

Ich bin mir heute im Klaren darüber, dass allein mein Gehirn diesen Nebel – diese Ängste – produzierte.

Das Unterbewusstsein kontrolliert 96-98% unserer Gedanken und Handlungen.

Wow – was für eine Aussage. Nicht das, was wir mit unserem „Tagesbewusstsein“ so annehmen, das passieren wird – passiert. Nein, unser Unterbewusstsein kontrolliert die allermeisten unserer Gedanken und damit natürlich auch unsere daraus resultierenden Handlungen. 

Unser Unterbewusstsein ist so viel stärker als unser Tagesbewusstsein.
Das muss uns „klar“ sein.

Na – wird es grad Zeit mal bei Dir nachzuschauen, wer hier der „Bestimmer“ ist?

Auf jeden Fall habe ich mich gefragt: Bin ich mit vielen meiner Gedanken in einem „inneren Nebel“? Bin ich mir nicht klar darüber, dass viele meiner Ängste im inneren nur das Ergebnis nebelartiger Gedanken sind, die das Gehirn produziert?

Unser Gehirn will nur Gutes für uns

Grundsätzlich ist das schon so. Tatsache ist aber auch, dass unser Gehirn der Evolution ein paar Schritte hinterherhinkt. Es gibt heute in unserem normalen Alltag, nicht mehr an jeder Ecke einen Säbelzahntiger, vor dem wir Angst haben müssen und auf den unser Gehirn uns aufmerksam machen will mit dem Inneren Alarm: Pass auf – Vorsicht – sei wachsam – gleich könnte was passieren …

Kommt Dir das bekannt vor?

Normalerweise „ratschlage“ ich nicht. Dieses mal möchte ich eine Ausnahme machen und Dir zurufen: An der nächsten Wegkreuzung bitte rechts abbiegen und anders denken lernen.

Resilienztraining ist eine wichtige Unterstützung bei der Bewältigung von Burnout Symptomen und diffusen Ängsten.

Bitte nicht im Nebel Deines Innen stecken bleiben. Räume auf und werde völlig klar: Ich kann selbst etwas gegen meinen Nebel tun.

Und meine Erfahrung ist: Als ich in meinen „inneren Nebel“ entfernt hatte, waren meine Ängste vor dem Nebel in der Natur und in der ganzen Welt weg – und verflogen.

Un Du kannst das auch – Dein Gehirn vom Nebel befreien.  Da bin ich mir sicher. 

Und siehe da: plötzlich kommt die Sonne hinter dem Berg hervor und lässt durchscheinen: Strenge Dich an – dann wird sich der Nebel klären und Du wirst gestärkt daraus hervorgehen!

Der Nebel gibt auf. Langsam kommt mit der Sonne die Klarheit!

Ich bin auch als Resilienztrainerin tätig und mit dem Thema „Ziemlich viel los im Kopf“ mit Seminaren unterwegs. In der Akademie von  MeP-Konzept gibt es den Onlinekurs dazu. Wenn Du lernen magst, wie Du Deine innere Klarheit findest,  durch Veränderungen in Deinen neuronalen Strukturen des Gehirns, dann klicke ab 1. Dezember bitte hier:

Ein klares Inneres gibt Sicherheit, Kraft und viel Mut für ein erfolgreiches Leben!

Ich wünsche Dir ein klares und starkes Leben.
Ich bin Coach Jeannette von MeP-Konzept

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Jeannette Akermann

Autorin: Jeannette Akermann / 2018 Vitaltherapeutin/ Resilienz-Trainerin/ Fachperson für Holistische Gesundheit Jeannette Akermann ist ausgebildet und lizensiert für die Trainingsmethode „Erfahrungsbasierte positive Neuroplastizität“,  Dr. Rick Hanson, USA

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